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Eine Geschichte der Innovation

Zuerst haben wir dem Computer das Lesen beigebracht.
Jetzt sorgen wir dafür, dass er versteht, was er liest – und danach handelt.


Der Pioniergeist von Jan Andersson und Lars Appelstål mit ihrer revolutionären Idee der automatisierten Dokumentenerfassung ist im Unternehmen noch immer lebendig.
 

Innovation und Wissen

  • 1991: Einführung der automatischen Datenerfassung einschließlich Handschriften
  • 1994: Einführung neuer technischer Innovationen wie Schnellverifizierung, Batchverarbeitung und Verarbeitung von Dokumenten in mehreren Sprachen
  • 1996: Einführung der lernfähigen Technologie für Rechnungen mit automatischen Vorlagen und Erkennungsfunktionen
  • 2000: Einführung der Handhabung und Nutzung von Farben in Dokumenten
  • 2000: Einführung eines einheitlichen Prozesses für alle Medien, einschließlich E-Mail-, Fax- und Web-Dokumenten sowie gedruckten Dokumenten
  • 2001: Einführung einer zertifizierten SAP R/3-Integration
  • 2002: Einführung von EDI mit dem elektronischen Austausch von Rechnungen per E-Mail
  • 2003: Einführung der mobilen Datenerfassung mithilfe eines digitalen Stifts
  • 2004: Einführung der ersten vollständigen Document Automation-Produktplattform
  • 2006: Übernahme des SAP-Spezialisten Ebydos AG in Deutschland als SAP-Competence-Center und dem Oracle-Spezialisten Consit in Dänemark.

 

1988 begannen zwei Schulkameraden aus Schweden, Jan Andersson und Lars Appelstål, ihre Freizeit in die Entwicklung eine Software zur Interpretation handschriftlicher Texte
zu investieren. Das Ergebnis nannten sie Eyes & Hands.

1992 begann sich die harte Arbeit auszuzahlen: Das Versandunternehmen Yves Rocher erwarb die erste Softwarelizenz.

Nach und nach verbreitete sich die Kunde von dem kleinen schwedischen Unternehmen mit dem außergewöhnlichen Produkt und bei Lars und Jan begannen Anfragen aus aller Welt einzutreffen.


Mit dem Ziel der Expansion

Das Unternehmen florierte und 1994 brachen Lars und Jan zu ihrer ersten transkontinentalen Geschäftsreise auf: zur AIIM in die USA, der weltweit größten Fachmesse für Dokumentenverwaltung.

Dort bekamen sie einen Eindruck von dem gewaltigen Potenzial des amerikanischen Markts und schon bald wurde eine amerikanische Tochtergesellschaft gegründet. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich diese weiter zu einem Unternehmen mit 13 Mitarbeitern und einem Umsatz von fast 1,1 Millionen US-Dollar.

1995 fasste man den Plan zu einem gänzlich neuen Produkt namens INVOICES. Das Konzept eines Produkts, das auf einer Rechnung ohne vordefinierte Felder automatisch bestimmte Informationen findet, war – und ist bis heute – revolutionär. Wie im Jahr zuvor verdoppelte sich die Anzahl der Mitarbeiter, ebenso wie der Umsatz.

1996 erreichte der Umsatz etwa 3,3 Millionen US-Dollar und die 41 Mitarbeiter erlebten die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft in Deutschland. Auf der Kundenliste waren mittlerweile so bedeutende Unternehmen wie die Züricher Versicherungsgesellschaft, Mercedes Benz, Shell, Texas Instruments, British Telecom, Manpower, Telenor, Adidas, Volvo und Greyhound zu finden.
 

Einzigartiger internationaler Status im Markt

1997 und 1998 erlebte ReadSoft unglaubliche Wachstumsschübe. In Spanien, Frankreich und Australien wurden Tochtergesellschaften gegründet, die Einnahmen wuchsen um 100 % und die Mitarbeiterzahl verdoppelte sich. Krönung und größter Triumph des erfolgreichen Jahres 1997 war die Auszeichnung „Best of Show at AIIM“ für INVOICES. Die Begründung der Jury dafür: „Eins der modernsten, besten und coolsten Produkte auf der AIIM.“

Ende 1999 war ReadSoft das größte und am schnellsten wachsende Unternehmen in der Branche. Ein Highlight des Jahres 1999 war der Börsengang an die Stockholmer Börse im Sommer. Bis Oktober 1999 hatte ReadSoft etwa 2.000 Aktionäre und erwies sich als einer der echten Gewinner an der Stockholmer Börse in diesem Jahr.

Ein eindrucksvoller Werdegang

2000 konnte ReadSoft seine Mitwettbewerber noch weiter hinter sich lassen – beflügelt durch einen Einnahmenszuwachs von 72 Prozent. Gestärkt durch ein neues Produktkonzept, e-capture, wuchs das Unternehmen immer weiter. Am Jahresende verbuchte es einen Umsatz von 31 Millionen US-Dollar und einen Gewinn von 1 Million US-Dollar.

2001 war ein hartes Jahr für die gesamte IT-Industrie. ReadSoft überstand es gut, vor allem, weil seine Produkte Kosteneinsparungen ermöglichen. Und das ist schließlich immer gefragt, in guten wie in schlechten Zeiten. Auch die prestigeträchtige Auszeichnung zum „IT-Unternehmen des Jahres“ bewies noch einmal ReadSofts Leistungsstärke. Nach Meinung der Jury war ReadSoft ein Rollenmodell für IT-Unternehmen in Schweden.

Das folgende Jahr brachte für ReadSoft eine Phase der Konsolidierung. Es wurden viele wichtige Schritte unternommen, um Gewinne und Wachstum auch für die Zukunft zu sichern. INVOICES setzte sich international durch und die Partnerschaften mit großen ERP-Anbietern wie Intentia, IFS und SAP begannen sich auszuzahlen.

2003 wurde die Idee einer brandneuen Software Plattform geboren. Die gewonnenen Erkenntnisse einer Kundebefragung einige Jahre zuvor waren der Anlass. Das Resultat, ReadSoft DOCUMENTS, kam 2004 als eine der ersten ganzheitlichen Software Plattformen für Document Automation auf den Markt.

Mit der neuen Plattform und neu gewonnener Energie konnte ReadSoft expandieren. Durch die Übernahme des Oracle Experten Consit (2005) und des SAP Experten Ebydos (2006) erweitert ReadSoft die Kompetenz der beiden weltweit größten ERP-Systeme.
 

Vom Einzelprojekt zum Marktführer

Lars Appelståls und Jan Anderssons Freizeitprojekt hat eine unglaubliche Entwicklung genommen. ReadSoft ist zu einem der größten Unternehmen der Branche herangewachsen, zählt heute weltweit 14 Tochtergesellschaften, hat die innovativste Forschungs- und Entwicklungsabteilung und kann auf der ganzen Welt einen professionellen Service anbieten. ReadSofts Programme werden von über 4.500 Kunden in 70 Ländern genutzt.